Vorbezug

Welche Bedeutung und Folgen hat ein Vorbezug für Sie?
Als Folge des Vorbezuges werden Ihre Vorsorgeleistungen im Alter, bei Invalidität und bei Tod gemäss dem Reglement und den technischen Grundlagen unserer Stiftung gekürzt.

An wen hat die Personalvorsorgestiftung den Vorbezug auszuzahlen?
Die Personalvorsorgestiftung hat den von Ihnen geltend gemachten Vorbezug gegen Vorweisung der erforderlichen Belege direkt an den Gläubiger auszuzahlen.

Unter Gläubiger ist der Verkäufer, Darlehensgeber, Ersteller usw. zu verstehen. Zusätzlich wird die Auszahlung des Vorbezuges innert 30 Tagen der Eidgenössischen Steuerverwaltung gemeldet.

Welche Fristen haben Sie beim Vorbezug zu beachten?
Die Personalvorsorgestiftung hat den Vorbezug innert 6 Monaten, nachdem Sie diesen geltend gemacht und die notwendigen Unterlagen eingereicht haben, an Ihren Gläubiger auszuzahlen. Sie können den Vorbezug alle 5 Jahre bis zwölf Monate vor dem gewählten Rücktrittsdatum geltend machen. Beim Fehlen einer solchen Wahl kann der Versicherte einen Vorbezug bis zwölf Monate vor dem ordentlichen reglementarischen Rücktrittsdatum geltend machen.

Welches ist der Mindest- bzw. Höchstbetrag, den Sie vorbeziehen können?
Mindestbetrag
Es gilt für den Vorbezug ein Mindestbetrag von Fr. 20'000.00. Dieser Mindestbetrag gilt nicht für der Erwerb von Anteilscheinen von Wohnbaugenossenschaften oder ähnlichen Beteiligungen sowie für Ansprüche gegenüber Freizügigkeitseinrichtungen.

Höchstbetrag
Sie können bis zum Alter 50 einen Betrag bis maximal zur Höhe Ihrer aktuellen Austrittsleistung vorbeziehen. Ab dem Alter 50 entspricht der maximale Vorbezug Ihrer Austrittsleistung im Alter 50 oder der Hälfte Ihrer aktuellen Austrittsleistung, je nachdem welcher Betrag höher ist.

Wie können Sie sich gegen Leistungskürzungen als Folge des Vorbezuges absichern?
Als Folge des Vorbezuges werden Ihre Vorsorgeleistungen gekürzt. Die Einbusse des Risikoschutzes bei Invalidität und Tod können Sie mit einer Zusatzversicherung auffangen. Die Kosten dieser Zusatzversicherung tragen Sie alleine.

Wann müssen Sie und wann dürfen Sie an uns zurückzahlen?
In gewissen Fällen müssen Sie den Vorbezug zurückzahlen. Es ist jedoch auch eine freiwillige Rückzahlung möglich.

Zwingende Rückzahlung
Der bezogene Betrag muss zurückbezahlt werden, wenn das Wohneigentum veräussert wird, dieses an Dritte vermietet wird oder beim Tod des Versicherten, sofern keine Vorsorgeleistungen fällig werden.

Freiwillige Rückzahlung
Sie können den bezogenen Betrag grundsätzlich jederzeit zurückbezahlen. Der Mindestteilbetrag der Rückzahlung beträgt jedoch Fr. 20'000.00. Sofern der zurückzuzahlende Saldo kleiner als dieser Betrag ist, muss der Saldo in einer Zahlung beglichen werden. Die Rückzahlung ist zulässig bis:

  • drei Jahre vor Entstehung des Anspruches auf Altersleistungen
  • zum Eintritt eines anderen Vorsorgefalles (Invalidität oder Tod)
  • bis zur Barauszahlung der Austrittsleistung

Wie müssen Sie den Vorbezug versteuern?
Den vorbezogenen Betrag müssen Sie als Kapitalleistung aus Vorsorge im Zeitpunkt des Bezuges versteuern. Die Besteuerung erfolgt in der Regel getrennt vom übrigen Einkommen durch die kantonale Steuerbehörde. Die Steuer kann nicht durch einen Teil des Vorbezuges bezahlt werden.

Kontakt

Corinne Pasinato

Corinne Pasinato

Sachbearbeiterin zuständig für GaleniCare Personalvorsorgestiftung ausser MediService AG, sowie alle Anfragen betreffend Pensionierung


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Loredana Gallo-Rausa

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